Prüflabor für Metalle, Nichtmetalle, Kunststoffe, Elastomere | Werkstofftechnik & Umweltsimulation
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Prüfungen
Mechanisch-technologische Prüfungen
Bei der mechanischtechnologischen Prüfung werden Werkstoffe und Bauteile unter reproduzierbaren und spezifizierten mechanischen Bedingungen geprüft, um das Verhalten von Bauteilen aus Werkstoffkennwerten vorhersagen zu können.Wichtige Werkstoffkennwerte sind Zugfestigkeit, Streck- bzw. Dehngrenze und der Elastizitätsmodul.
Viele Bereiche der Technik erfordern die Ergebnisse mechanischer Prüfungen zwecks Auslegung und/oder zur Qualitätssicherung.
Zugversuch:
Prüfung der Bruchfestigkeit eines Materials, das auf Zug belastet ist. Dies ist die maximale Spannung, die sich in einem Material bei einer Zugprüfung aufbauen kann.
Druck-/ Biegeversuch:
Zerstörungsfreie Methode zur Bestimmung der Beziehung zwischen Druckkraft und Durchbiegung unter Last bei vulkanisiertem Gummi. (ASTM D-575)
Druckverformung:
Verformung eines Materials unter Drucklast.
Torsionsversuch:
Methode zur Bestimmung des Verhaltens von Materialien, die Drehbelastungen ausgesetzt sind. Die Daten aus dem Torsionsversuch dienen zur Erstellung eines Spannungs-Dehnungsdiagramms sowie der Bestimmung der Elastizitätsgrenze, des Torsionsmoduls, des Bruchmoduls bei Torsion und der Torsionsfestigkeit. Die Schereigenschaften werden häufig in einem Torsionsversuch bestimmt. (ASTM E-143).
Härteprüfung:
Ein Maß für die Widerstandsfähigkeit eines Materials gegen eine lokale plastische Verformung. Die meisten Härtetests arbeiten mit der Eindruckhärte. Einige übliche Maße für die Eindruckhärte sind Vickers-Härtewert, Brinell-Härtewert, Rockwell-Härtewert, Durometer-Härte und Knoop-Härte. Die Härte ist oft ein guter Indikator für die Zug- und Verschleißeigenschaften eines Materials.
Scherversuch:
Die maximale Scherspannung, mit der ein Material belastet werden kann, bevor es bricht. Dies entspricht auch der Bruchfestigkeit eines Materials, das einer Scherbelastung ausgesetzt ist. Ist die Scherfestigkeit gleich der Torsionsfestigkeit, kann sie durch einen Torsionsversuch bestimmt werden. Die Scherfestigkeit eines Kunststoffs ist die maximale Kraft, die erforderlich ist, um eine Probe so zu scheren, dass die entstehenden Teile völlig voneinander gelöst sind. Sie wird in psi angegeben bezogen auf die Scherfläche (ASTM D-732) bezogen. Die Scherfestigkeit eines Montageklebstoffs ist die maximale Scherspannung im Kleber vor dem Bruch unter Torsionsbelastung (ASTM E-229). ASTM D-143 und ASTM D-198 beschreiben Methoden zur Bestimmung der Scherfestigkeit von Holz.
Ermüdungsversuch:
Methode zur Bestimmung des Verhaltens von Materialien, die wechselnden Kräften ausgesetzt sind. Eine spezifizierte mittlere Kraft (die auch Null sein darf) und eine dazu im Wechsel stehende Kraft wirken auf die Probe. Die Anzahl der Lastwechsel, die erforderlich sind, um einen Bruch zu verursachen, (Ermüdungsfestigkeit), werden aufgezeichnet. Im Allgemeinen wird die Prüfung mit identischen Proben und verschiedenen Lastwechseln wiederholt. Kräfte können als Axial-, Torsions- oder als Biegekräfte wirken.
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