Prüflabor für Metalle, Nichtmetalle, Kunststoffe, Elastomere | Werkstofftechnik & Umweltsimulation
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Prüfungen
Metallografie
Aufgabe der Metallographie ist die qualitative und quantitative Beschreibung des Gefüges metallischer Werkstoffe mit Hilfe mikroskopischer Verfahren.
Um das Gefüge eines metallischen Werkstoffes im Mikroskop zu erkennen, muss es präpariert werden. Die Kenntnisse über die Eigenschaften und die Verarbeitung eines Metalles ist wichtig, um Fehler bei der Präparation und Gefügebeurteilung zu vermeiden.
Aufgrund der zunehmenden Anzahl von Verbundwerkstoffen, sowie dem Aufkommen neuer, weiterentwickelter Werkstoffe (Keramik/Metall-Systeme, Metall/Kunststoff-Systeme, etc.) wird mittlerweile die Bezeichnung „Materialografie“ bevorzugt, da diese das gesamte Werkstoffspektrum abdeckt.
Eingesetzt wird die Metallografie/Materialografie vielfach in Qualitätssicherung und Schadensfallanalytik, sowie in Forschung und Entwicklung.
Schliffpräparation:
Makro- und Mikroschliffe
Gefügebewertung:
Gefügeanalyse, Wärmebehandlungszustand, Härteverlauf, Randentkohlung
Härteverlaufsprüfung:
CHD (Eht), DS (Rht), Nht nach DIN EN ISO 2639, DIN EN ISO 10328
Schweißnahtuntersuchung:
Maßprüfungen und Bewertungen, Gefügeuntersuchungen (Risse, Lunker) nach DIN EN ISO 5817
Bestimmung der Entkohlungstiefe:
Stahl-Querschliff geätzt nach DIN EN ISO 3887
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Info Metallografie (PDF 118 KB)